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18. 06. 2007 Eichenprozessionsspinner im Allschwiler Wald

Der Eichenprozessionsspinner wurde in den letzten Tagen mehrmals in unserem Wald angetroffen. Der Kontakt mit der Raupe oder ihrer Haare kann zu Hautausschlag, Bläschen, Asthmaanfälle, Schwindelgefühle, Benommenheit, Fieber und Allergien führen.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtschmetterling, der vereinzelt im Allschwiler Wald vorkommt. Die Raupe ist schwarz-grau, 2-4cm lang, mit dichter langer Behaarung.
Die Eigelege werden an meist älteren Eichen im Kronenbereich an dünneren Zweigen und anderen glatten Rindenstellen in Form einer länglichen Platte abgelegt. Anfangs Mai schlüpfen die Raupen. Bis zur Verpupung durchlaufen sie bis zu sechs Entwicklungsstadien, und werden bis zu fünf cm lang. Von den Raupennestern (Gespinste) aus gehen die Raupen in Gruppen von 20 bis 30 Individuen im \"Gänsemarsch\" auf Nahrungssuche, daher der Name \"Prozessionsspinner\". Ab der dritten Häutung, ca. Mitte Juni, entwickeln sich bei den Larven Gifthärchen (Setae) mit Widerhaken, die ein Nesselgift, das Thaumetoporin, enthalten auf die man allergisch reagieren kann.

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