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14. 06. 2006 Lösungen werden gesucht – Erholungskonzept Allschwiler Wald

Freizeitaktivitäten sollen auch in Zukunft in stadtnahen Wäldern möglich sein. Für die heutige stressgeplagte Gesellschaft sind Erholungswälder von immenser Bedeutung. Dabei sollte aber bestmögliche Rücksicht auf die (ebenfalls geplagten) Pflanzen und Tiere genommen werden.

Die Lösung der bestehenden Nutzungskonflikte ist eine große Herausforderung für die Behörden, Eigentümer, Waldbesucher und die ganze Gesellschaft. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Naturschutzexperten, Forstfachleuten sowie Vertretern der Einwohnergemeinden und Bürgergemeinden Allschwil und Binningen, erarbeiten zur Zeit ein Konzept für die Erhaltung und Pflege der Erholungswälder von Allschwil und Binningen. Das Konzept soll ermöglichen, dass der Wald seine Funktionen Erholungsnutzung, Naturschutz und Holzproduktion nachhaltig erbringen kann. Als Maßnahmen sind weniger Verbote, sondern vielmehr verstärkte Lenkungsmassnahmen vorgesehen wie z.B. aufgelockerter Baumbestand zur Förderung von Kraut- und Strauchschicht oder das Liegenlassen von Astmaterial. Das Institut Natur-, Landschafts- und Umweltschutz der Universität Basel bringt für die Erarbeitung wichtiges Grundlagenwissen ein. Die Erhaltung und Förderung der Natur im Naherholungs- und Siedlungsgebiet soll nicht nur zum Nutzen der Pflanzen und Tiere beitragen, sondern vielmehr auch zum Nutzen der Erholungssuchenden.

Adresse für Rückfragen:

Ernst Alabor
Waldchef Bürgergemeinden Binnngen
Tel. 061 425 93 93
Fax 061 425 93 95
E-Mail: alaborgartenbau@bluewin.ch

Markus Lack
Revierförster Forstrevier Allschwil/vorderes Leimental
Tel. 076 544 08 78
E-Mail: lack.m@bluewin.ch

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