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17. 11. 2011 Prächtige Jungeichen dank Förderpreis

Mit Unterstützung der Stiftung Audemars Piguet verlieh der Verein proQuercus den erstmaligen Förderpreis „Eiche 2200“ im Jahr 2007 an die Bürgergemeinde Allschwil. Dieser Preis ist der Schaffung einer Hektare eichenreichen Waldes gewidmet. Mit dem Förderpreis wurden die Waldeigentümerin und die Bewirtschafter geehrt, die sich mit besonderem Einsatz und Erfolg für die Erhaltung der einheimischen Eiche einsetzen.

In der „Hinteren Allme“ im Allschwiler Wald hat der Forstbetrieb der Bürgergemeinde Allschwil vor 4 Jahren die Förderfläche geschaffen und eine natürliche Eichenverjüngung eingeleitet. Aufgrund des grossen Lichtbedarfs von Jungeichen wurden viele alte Bäume entfernt. Einzelne Eichen blieben stehen. In der Folge hat sich eine artenreiche, natürliche Waldverjüngung entwickelt. An einzelnen Stellen, an denen keine Jungeichen keimten, wurden Elsbeeren gepflanzt. Im Rahmen von jährlichen Pflegeeingriffen werden Eichen und andere einheimische Baumarten gezielt gefördert. Jungwaldkulturen mit Eichen leisten einen wichtigen Teil für die nachhaltige Entwicklung der Eiche und sichern so deren künftigen Bestand.

Die vorbildliche Bewirtschaftung der Eichenwälder in Allschwil trägt einerseits zur Erhaltung eines wichtigen Natur- und Kulturerbes bei und erlaubt andererseits die Produktion und Vermarktung von Eichenqualitätsholz. Mit Recht sind die Bürger von Allschwil stolz auf ihre Eichenwälder, welche auch als Naherholungsgebiet für die ganze Agglomeration Basels von besonderem Wert sind.

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