Lehrlingsausbildung 7
Zäune haben im Wald eigentlich nicht viel verloren. Es gibt nur wenige Ausnahmen dazu. Eine dieser Ausnahmen ist das Schützen von jungen Bäumen. Die Eichenflächen im Revier werden darum mittels Zäunen vor dem Reh geschützt. In der Ausbildung zum Forstwart gehört das korrekte Erstellen eines solchen Zauns zum Ausbildungsstoff.
Hier schlägt Ben mit der Pfahlramme den Eckpfosten eines solchen Zaunes in den Boden.
Damit beim Spannen des Zaungeflechts der Pfahl nicht krumm wird, werden seitliche Stützen eingepasst.
Genaues Arbeiten, Arbeitssicherheit, die richtigen Abläufe müssen geübt und gefestigt werden. Damit an der QV diese Arbeit auch vorgezeigt werden kann.
Die Pfähle sind aus Akazienholz. Wenn dieses trocken ist, ist es sehr hart und lässt sich nur schwer bearbeiten. Eine scharfe Kette auf der Motorsäge erleichtert die Arbeit.
Die Zäune bleiben danach 4-5 Jahre stehen. Sind die Jungbäume gross genug und das Reh kann keinen Schaden mehr anrichten, werden die Zäune wieder entfernt.